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Fahrzeugterminal und Staplerterminal: Tablet oder Festeinbau, Halterung, Stromversorgung

Wer ein Fahrzeugterminal oder ein Staplerterminal beschafft, steht zuerst vor einer Grundsatzfrage: ein fest eingebauter Fahrzeugcomputer oder ein robustes Tablet in einer Halterung, das sich bei Bedarf herausnehmen lässt? Beides funktioniert, beides hat Folgekosten an anderer Stelle. Dazu kommen Fragen, die bei einem Bürogerät nie auftauchen: Das Bordnetz liefert keine saubere Steckdosenspannung, der Fahrerplatz vibriert, die Halle hat Funklöcher zwischen den Access Points, und im Kühlhaus beschlägt das Display. Dieser Beitrag geht die Entscheidung der Reihe nach durch – vom Gerätetyp über Stromversorgung, Halterung und Funk bis zur Bedienung mit Handschuhen und zur Sicherheit am Fahrerplatz – und zeigt, was für die Modelle im RobustBook-Sortiment auf den Produktseiten belegt ist.

Festeinbau-Terminal oder robustes Tablet im Fahrzeug

Ein mobiles Fahrzeugterminal im engeren Sinn ist ein Fahrzeugcomputer: ein Gerät, das dauerhaft im Fahrzeug bleibt, direkt am Bordnetz hängt und die Schnittstellen der Fahrzeugwelt mitbringt. Die Alternative ist ein robustes Tablet, das in einem Dock oder einer Halterung sitzt und bei Schichtende herausgenommen wird.

Der Fahrzeugcomputer für den festen Einbau

Im Sortiment steht dafür die Vulcan-Reihe von RuggON. Die Produktseiten beschreiben das RuggON Vulcan 10X (Intel-Prozessor, Windows) und das baugleiche Vulcan 10A (Qualcomm-Prozessor, Android) als Geräte „für den festen Einbau“, nicht zum Tragen; beide wiegen 3,2 kg und haben ein 10,4-Zoll-Display. Typisch für diese Bauform sind die Schnittstellen: Laut Datenblatt-Auszug auf der Produktseite des 10X gibt es mehrere serielle Anschlüsse (RS-232, RS-485), zwei Gigabit-Ethernet-Ports, digitale Ein- und Ausgänge und optional CAN-Bus 2.0B oder SAE J1939. Das ist die Ausstattung, mit der sich ein Terminal an Fahrzeugdaten, Scanner oder Sensorik anbinden lässt.

Die Vorteile liegen im Dauerbetrieb: feste Verkabelung, kein Herausnehmen, kein Verlust, ein Stromeingang für den Bordnetzbereich und eine Zündungserkennung im Gerät (beides dazu unten mehr). Der Preis dafür ist die Unbeweglichkeit: Wer das Gerät auch zu Fuß braucht – zur Warenannahme, an der Rampe, im Büro –, braucht ein zweites Gerät.

Das Tablet im Fahrzeug-Dock

Das robuste Tablet im Dock dreht diese Abwägung um. Es ist flexibel, kann zwischen Fahrzeugen wandern, im Lager als Handgerät dienen und braucht nur einen Dock-Platz pro Fahrzeug. Die Nachteile sind das Zusatzteil Dock und die Frage, wo das Gerät außerhalb der Schicht bleibt. Für Letzteres beschreibt die Zubehör-Übersicht für die Durabook-Tablets eine Verriegelungsstange mit Schlüsselschlitz: Das Tablet könne „sicher im Fahrzeug gelassen werden, ohne Sorge vor Diebstahl“. Für Schichtbetrieb relevant ist der Akku: Zwei Hot-Swap-fähige Akkus nennen die Produktseiten etwa beim Getac K120 und beim Getac F110 G7; Hintergründe stehen im Beitrag Wechselakku und Hot-Swap.

Als Faustregel für die Entscheidung:

Stromversorgung im Fahrzeug: Bordnetz, Spannungsspitzen, Zündung

Die Stromversorgung ist die häufigste Fehlerquelle bei Fahrzeugterminals, weil sie in Datenblättern am wenigsten Platz bekommt. Drei Punkte sind entscheidend.

Welche Spannung liegt an?

Straßenfahrzeuge haben je nach Fahrzeugklasse ein 12-Volt- oder ein 24-Volt-Bordnetz; die Norm ISO 7637-2 (elektrische Störimpulse auf Versorgungsleitungen) ist laut Normenkatalog für Pkw und Nutzfahrzeuge mit 12-V- oder 24-V-Bordnetz festgelegt. Bei Flurförderzeugen sieht es anders aus: Die Traktionsbatterien von Elektrostaplern haben laut Verkehrsrundschau 24, 48 oder 80 Volt. Ein Staplerterminal hängt also oft an einer deutlich höheren Spannung als ein Fahrzeugterminal im Transporter.

Das schlägt direkt auf die Geräteauswahl durch. Die Vulcan-Produktseiten nennen einen Weitbereichseingang von 9 bis 60 V DC. Die Fahrzeugadapter für die Tablets und Laptops im Sortiment sind enger spezifiziert: Für das Getac ZX80 nennt die Produktseite einen Fahrzeug-DC-DC-Adapter mit 65 W bei 11 bis 32 VDC, für das Getac V110 G3 einen DC-DC-Fahrzeugadapter mit 120 W und ebenfalls 11 bis 32 VDC, für die Durabook-Modelle R10, R11, R11L und U11I einen Kfz-Adapter mit 11 bis 32 V DC und 90 W. Ein Eingangsbereich bis 32 V deckt rechnerisch 12-V- und 24-V-Netze ab, nicht aber eine 48- oder 80-V-Staplerbatterie. Dafür braucht es einen vorgeschalteten Wandler oder ein Gerät mit Weitbereichseingang. Klären Sie das vor der Bestellung am Fahrzeug, nicht danach.

Spannungsspitzen und Einbrüche

Ein Bordnetz ist kein Labornetzteil. Die Norm ISO 16750-2 beschreibt elektrische Belastungen für Geräte in Straßenfahrzeugen und nennt unter anderem Verpolung, Fremdstart, kurze Spannungseinbrüche und den sogenannten Load Dump. Dabei wird eine Batterie abgeklemmt, während die Lichtmaschine noch lädt; ein Fachartikel zu diesem Prüfimpuls nennt Spitzen bis 202 V und Abklingzeiten bis 400 ms. Praktisch heißt das: Das Gerät und sein Fahrzeugadapter sollten für diese Umgebung vorgesehen sein; ein beliebiges Netzteil aus dem Zubehörhandel ist keine gleichwertige Lösung. Konkrete Prüfwerte nach ISO 7637-2 oder ISO 16750-2 weisen die Produktseiten des Sortiments nicht aus; wenn Ihre Fahrzeugspezifikation sie verlangt, fragen Sie diese beim Hersteller des jeweiligen Geräts an.

Zündungserkennung und kontrolliertes Herunterfahren

Ein Fahrzeugterminal soll mit dem Fahrzeug an- und ausgehen, ohne dass der Fahrer es bedienen muss, und ohne die Starterbatterie über Nacht leerzuziehen. Beim Vulcan 10X sind dafür drei Dinge aufgeführt: eine Zündungserkennung („ignition sense“) mit einstellbarer Verzögerung beim Ein- und Ausschalten, ein Aufwachen über die Echtzeituhr („Wake on RTC“) und ein interner Backup-Akku für kontrolliertes Herunterfahren. Die Produktseite beschreibt den Akku ausdrücklich als Puffer, nicht als Hauptversorgung: Er hält das Gerät beim Wegfall der Bordspannung, bis es sauber heruntergefahren ist. Das Vulcan 10A nennt „intelligentes Zündungsmanagement“ und ebenfalls einen Backup-Akku. Bei Staplern ist mit dem Fahrzeughersteller zu klären, welches Signal am Fahrzeug als Zündungssignal verwendet werden kann.

Vibration und Stoß am Fahrerplatz

Ein Staplerterminal erlebt täglich Stöße über Rampen, Schwellen und Bodenfugen; ein Gerät in einer Erntemaschine dauerhafte Vibration. Die Militärnorm MIL-STD-810 enthält dafür eigene Prüfmethoden: Methode 514 behandelt Vibration, Methode 516 den Schock. Was die Norm ist und was nicht – insbesondere, dass es keine Zertifizierung gibt, sondern einen Katalog von Prüfverfahren –, steht im Beitrag MIL-STD-810 bei Laptops und Tablets; hier nur so viel: Die Angabe „MIL-STD-810H“ allein sagt nicht, welche Methoden mit welchem Pegel geprüft wurden.

Für die Auswahl lohnt der Blick auf das, was die Produktseiten tatsächlich nennen. Beim Vulcan 10X steht „MIL-STD-810H (Vibration, shock and optional salt fog)“ sowie die Klasse 5M3 nach IEC 60721-3-5; das Vulcan 10A nennt dieselbe Klasse als „Vibrations- und Schockfestigkeit“. Das Getac ZX80 führt die „Widerstandsfähigkeit gegen Vibrationen und Stürze aus 1,80 m Höhe“. Beachten Sie dabei: Diese Angaben gelten für das Gerät. Dock, Halterung und Fahrzeugkonsole sind eigene Bauteile; deren Angaben zu Vibration und Traglast sollten Sie separat erfragen.

Halterung, VESA und Schnellwechsel

Zwischen Fahrzeugboden und Gerät liegt meist eine Halterkette: Fahrzeugkonsole, Arm oder Plattenhalter, dann das Dock. Das Bindeglied ist häufig die VESA-Norm. Sie beschreibt Lochbilder für Flachbildschirme; für kleine Bildschirme sind das laut Wikipedia-Artikel zur VESA-Schnittstelle quadratische Bilder mit 75 × 75 mm oder 100 × 100 mm und M4-Schrauben. Die Zubehörtabelle der Durabook-Docks nennt vier Befestigungslöcher für die VESA-Montage, ohne das Rastermaß anzugeben; fragen Sie es vor dem Kauf einer Halterung ab. Systemhalterungen von Drittanbietern, etwa nach Art der RAM-Mount-Systeme, sind nur dann eine Option, wenn Lochbild, Traglast und Vibrationsfestigkeit zum Dock passen.

Passive Halterung oder Dock mit Anschlüssen

Zwei Bauformen sind zu unterscheiden. Die passive Halterung hält das Gerät mechanisch, Strom und Antennen kommen über Kabel am Gerät. Das Dock hält es und führt Strom, Netzwerk und Antennen über Kontakte, sodass das Einstecken genügt. Die Durabook-Konfiguratoren im Sortiment führen beide Formen getrennt: beim R10 etwa „R10-Halterung (passiv / Kfz-Adapter separat erhältlich)“ neben dem „R10 Vehicle Lite Dock“ mit oder ohne Tri-RF-Durchführung, beim R11 und R11L das „R11 Vehicle Light Dock“ (mit oder ohne Dual-RF) und beim U11I zusätzlich die PMT-Docks „Slim Profile“ und „Expanded“, jeweils mit und ohne Tri-RF-Durchführung. Beim Getac ZX80 führen Produktseite und Konfigurator „Fahrzeughalterung“ und „Fahrzeug-Dock“ getrennt auf, beim Getac V110 G3 den Eintrag „Fahrzeug-Dock“.

Was ein Fahrzeug-Dock für die Durabook-Tablets R11L, R11 und U11I konkret mitbringt, beschreibt die Zubehör-Vergleichstabelle für Tablets: eine Verriegelung, eine Ausrichtungsöffnung gegen falsches Einstecken, vier Befestigungslöcher für VESA-Montage, eine Verriegelungsstange mit Schlüsselschlitz, Gigabit-Ethernet, USB-Anschlüsse, HDMI, RS-232, einen Gleichstromeingang sowie Antennenanschlüsse für WWAN (beziehungsweise LTE) und GPS. Beim U11I kommt ein Schlitz für ein Kensington-Schloss hinzu. Für die Laptops Durabook S14I und Z14I ist ein Fahrzeug-Dock angekündigt; klären Sie die Lieferbarkeit vor der Planung.

Wo wir nichts belegen können

Nicht jedes Gerät, das in ein Fahrzeug passt, hat ein hauseigenes Dock. In den Konfiguratoren des Getac K120 und des Getac F110 G7 sind Büro- und USB-C-Docks aufgeführt, aber kein Fahrzeug-Dock und kein Fahrzeugadapter; das K120 nennt ein abnehmbares Tastatur-Dock mit RF-Antennendurchgang. Das heißt nicht, dass eine Fahrzeuglösung ausgeschlossen ist – nur, dass wir sie hier nicht belegen. Fragen Sie bei diesen Modellen nach, bevor Sie sie für den Einbau einplanen.

Fahrzeughalterung für Durabook Tablets, Ansicht von vorne

Funk: WLAN-Roaming in der Halle, Mobilfunk draußen, GNSS

Ein Staplerterminal bewegt sich durch die gesamte Halle und damit durch die Funkzellen vieler Access Points. Das Verhalten beim Wechsel entscheidet, ob Buchungen ohne Unterbrechung laufen.

WLAN-Roaming mit 802.11k, 802.11r und 802.11v

Drei Erweiterungen des WLAN-Standards teilen sich die Aufgabe. 802.11k gibt dem Gerät eine Liste benachbarter Access Points, sodass es weniger Kanäle absuchen muss. 802.11r beschleunigt die Anmeldung am neuen Access Point, indem Schlüsselmaterial innerhalb einer Mobilitätsdomäne weitergegeben wird, statt den vollständigen Handshake zu wiederholen; der Standard wurde 2008 veröffentlicht. 802.11v erlaubt dem Netz, ein Gerät zu einem besseren Access Point zu lenken, was „klebende“ Clients lösen hilft. Die Entscheidung zum Wechsel trifft laut Anbieter-Leitfaden aber immer das Gerät.

Im Sortiment belegt sind diese Erweiterungen bei den Vulcan-Fahrzeugcomputern: Das Vulcan 10X führt Wi-Fi „802.11 a/b/g/n/ac/v/r/k“, das Vulcan 10A „Wi-Fi 802.11ax (mit Fast Roaming 802.11v/r/k)“. Für die übrigen Modelle nennen die Produktseiten die WLAN-Generation (etwa Wi-Fi 6E beim Getac ZX80, K120 oder V110 G3), aber keine Roaming-Erweiterungen. Das ist keine Aussage, dass sie fehlen – nur, dass es hier nicht belegt ist. Rechnen Sie mit zwei Fallstricken: Die Infrastruktur muss die Erweiterungen unterstützen, und ältere Handscanner im selben Netz melden sich unter Umständen nicht mehr an, wenn 802.11r pauschal aktiviert wird; Abhilfe ist je nach Hersteller ein Mischbetrieb oder eine zweite Funkkennung. Zu den Standards selbst steht mehr im Beitrag Wi-Fi 6E und Wi-Fi 7 im industriellen Umfeld.

LTE, 5G und GNSS-Antennen

Außerhalb der Halle, auf dem Hof oder im Straßenverkehr übernimmt das Mobilfunkmodul. Im Fahrzeug stehen Karosserie, Kabine oder Hallendach der Antenne im Weg, deshalb geben viele Docks die Antennensignale nach außen: Die Konfiguratoren von ZX80 und V110 G3 führen einen „RF-Antennendurchlass für GPS, WWAN und WLAN“, die Durabook-Geräte eine „RF-Durchführung“ (beim U11I und R10 als Tri-RF). Das Vulcan 10X bietet optional 4G LTE oder 5G mit zwei Micro-SIM-Fächern sowie optional GNSS mit GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS. Wie Mobilfunk im Gerät funktioniert und was bei Antennen zu beachten ist, erklärt der Beitrag 5G und LTE im Gerät; zur Genauigkeit von Satellitenortung und RTK gibt es GPS, GNSS und RTK.

Bedienung mit Handschuhen, Kälte im Kühlhaus, Kondensation

Im Kühlhaus kommen drei Dinge zusammen: Handschuhe, Temperaturen unter null und der Wechsel in warme Zonen.

Touch mit Handschuhen. Das Vulcan 10X ist laut Herstellerbeschreibung mit einem projiziert-kapazitiven Touch ausgestattet, der Regen- und Handschuhmodus unterstützt; auf Anfrage gibt es ein 5-Draht-resistives Display mit Defroster und optional eine Enteisungstaste („defrost / defog“). Das Vulcan 10A nennt ebenfalls Handschuh- und Regenmodus sowie einen optionalen Defroster „für Kühlhauslogistik“. Getac nennt für das K120 und das F110 G7 Displays, die sich mit Handschuhen bedienen lassen.

Temperaturbereich. Betriebstemperaturen nennen die Produktseiten so: Vulcan 10A −30 bis 60 °C, Vulcan 10X −30 bis +55 °C, Getac K120, F110 G7 und ZX80 −29 bis +63 °C, Durabook R11 und U11I −20 bis 60 °C. Eine allgemeine Zusage für den Dauerbetrieb im Kühlhaus machen die Seiten nicht; am nächsten kommt das Vulcan 10A mit dem optionalen Defroster für Kühlhauslogistik. Vergleichen Sie den Betriebsbereich deshalb mit der tatsächlichen Raumtemperatur. Was Kälte mit dem Akku macht, erklärt der Beitrag Betriebstemperatur robuster Geräte.

Kondensation. Wird die Luft beim Abkühlen bis zum Taupunkt gekühlt, fällt Kondenswasser aus. Genau das passiert, wenn ein ausgekühltes Terminal vom Kühlhaus in die warme, feuchte Halle fährt: Gehäuse und Displayglas beschlagen. Das Getac ZX80 gibt als Umgebungsbedingung „95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend“ an; der spezifizierte Bereich schließt kondensierende Bedingungen also aus. Planen Sie deshalb möglichst wenige Temperaturwechsel je Schicht ein und fragen Sie beim Hersteller nach, wie er den Betrieb unmittelbar nach einem solchen Wechsel bewertet.

Bedienung während der Fahrt und Sicherheit

Die Technik lässt zu, dass Fahrer während der Fahrt tippen; erlaubt oder sinnvoll ist das nicht überall. Die folgenden Hinweise sind allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung – verbindlich ist die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Betrieb und im Zweifel die Auskunft Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Organisatorisch hilft, was ohnehin gute Praxis ist: Aufträge vor Fahrtbeginn laden, Rückmeldungen auf wenige Taps beschränken, Scanner und Quittierung ans Fahrzeug stellen statt an die Menüführung.

Häufig gestellte Fragen

Fahrzeugterminal oder Tablet in der Halterung: was ist für den Stapler sinnvoller?

Das hängt davon ab, ob das Gerät im Fahrzeug bleibt. Ein fest eingebauter Fahrzeugcomputer wie das Vulcan 10X bringt Weitbereich-Stromeingang, Zündungserkennung und Fahrzeugschnittstellen mit. Ein Tablet im Dock ist flexibler, braucht aber Dock, Fahrzeugadapter und gegebenenfalls einen Wandler, wenn der Stapler mit 48 oder 80 V arbeitet.

Reicht ein 12/24-V-Fahrzeugadapter an einem Elektrostapler?

Nur an Staplern mit 24 V Bordspannung. Die Fahrzeugadapter im Sortiment nennen einen Eingangsbereich von 11 bis 32 V. Bei 48 oder 80 V ist ein Wandler nötig oder ein Gerät mit Weitbereichseingang, wie ihn die Vulcan-Reihe mit 9 bis 60 V nennt.

Brauche ich WLAN-Roaming nach 802.11k/r/v?

Wenn Ihr Fahrzeug große Flächen mit mehreren Access Points durchfährt und Anwendungen laufen, die eine Unterbrechung nicht vertragen, ja. Dann müssen Gerät, Access Points und Controller die Erweiterungen unterstützen, und ältere Clients im selben Netz sind zu testen. Vulcan 10X und 10A führen die Erweiterungen auf ihren Produktseiten.

Welche RobustBook-Modelle haben Fahrzeug-Docks?

Belegt sind sie im Konfigurator beziehungsweise in der Zubehörtabelle für die Durabook-Tablets R10, R11, R11L und U11I, für das Getac ZX80 und das Getac V110 G3. Der Fahrzeugcomputer Vulcan 10A/10X ist selbst für den Festeinbau ausgelegt. Für Getac K120 und F110 G7 fragen Sie passende Fahrzeuglösungen bitte direkt bei uns an.

Darf der Fahrer das Terminal während der Fahrt bedienen?

Im öffentlichen Straßenverkehr nur nach den Grenzen des § 23 Abs. 1a StVO, im Betrieb nach den Vorgaben Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Rechtsverbindliche Auskunft gibt Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eine Rechtsberatung.

Fazit: erst Fahrzeug und Netz klären, dann das Gerät

Die Wahl zwischen Fahrzeugterminal und Tablet im Dock entscheidet sich am Einsatz: Bleibt das Gerät im Fahrzeug und braucht es Fahrzeugschnittstellen, spricht vieles für den Festeinbau; soll es zwischen Fahrzeugen und Handeinsatz wandern, für das Tablet mit Dock. Unabhängig davon sollten Sie vorab drei Dinge am Fahrzeug klären: welche Bordspannung anliegt (bei Staplern 24, 48 oder 80 V), wie die Antennen nach außen kommen und wie das Gerät in der Halle zwischen Access Points wechselt. Für Lager und Kommissionierung zeigt die Branchenseite Logistik typische Anforderungen, für Fahrzeugflotten und Lieferverkehr die Seite Transport.

Wenn Sie uns Fahrzeugtyp, Bordspannung und Einsatzort nennen, helfen wir bei der Auswahl von Gerät, Halterung und Fahrzeugadapter.